Inflation

Vermögen vor Inflation schützen

„Kalte Enteignung“

Steigende Inflation in Verbindung mit dauerhaft niedrigen Zinsen sorgt für eine kalte Enteignung von Sparern. Nur ein breit gestreutes Portfolio beugt dem schleichenden Vermögensschwund vor.

Legt ein Anleger beispielsweise 100.000 Euro in deutsche Bundesanleihen für seine Altersvorsorge zurück, hat er nach 20 Jahren nominal, also vom Zahlenwert her, ein Vermögen von 126.400 Euro (bei einem durchschnittlichen Zinssatz von 1,3 % netto p.a.) aufgebaut. Ein scheinbares Plus. Gemessen an dem, was er sich dafür in 20 Jahren kaufen kann, ist der reale Wert jedoch auf 78.800 Euro um 21.200 Euro gefallen.

Und die Schere geht weiter auf. Zentralbanken pumpen weltweit immer wieder Milliarden zur Bewältigung der Staatsschuldenkrise ins System und schüren die Inflationsgefahr. Die Leitzinsen halten Sie dagegen auf Dauer künstlich niedrig.

Fazit:

Um sein Vermögen gemessen an der tatsächlichen Kaufkraft langfristig zu erhalten, ist die Diversifikation entscheidend. Investoren begegnen Niedrigzinsphasen am besten, indem sie ihr Vermögen auf viele unterschiedliche Anlageformen aufteilen. Mit einer breiten Mischung aus substanzstarken und niedrig bewerteten Aktien mit hoher Dividendenrendite, festverzinslichen Unternehmensanleihen, Rentenpapieren mit integrierten Inflationsschutz, physischem Gold sowie ausgewählten Rohstoffen kann der kalten Enteignung begegnet werden.